Mehr Spannung ging nicht: Enge Spiele in der Landkreishalle

Nach den A-Klasse-Spielen war auch die erste Landesliga-Partie hart umkämpft

Für die Zuschauer war es sicherlich ein Spektakel am Samstag, für die Nerven der Trainer und Spieler eher schlecht: Zunächst verlor die A-Klassen-Mannschaft beide Spiele denkbar knapp und ärgerlicherweise 2:3, musste also 10 Sätze spielen, dann verlangte die junge Landesligamannschaft dem Tabellendritten SG Untersteinbach/Öhringen beim 24:26, 25:27, 20:25 alles ab, bevor es einen klaren Sieg gegen den SV Esslingen gab.

Doppelspieltage sind eine anstrengende Sache, zumal, wenn die Gästeteams in der Tabelle vor der Heimmannschaft stehen. Unter dieser Voraussetzung musste die SG Volley Alb am Samstag zunächst gegen die bisher sehr erfolgreiche SG aus Untersteinbach/Öhringen antreten. Es wurde zu einem Krimi, weil die Älbler in einem Spiel auf Augenhöhe zweimal den Satzgewinn trotz Führung abgaben. Im ersten Satz konnte die Mannschaft von Trainer Bekim Aliu zu wenig Druck über die Aufschläge erzeugen. Das machte es dem Gegner leicht, nach einer perfekten Annahme zu guten Punktchancen zu kommen. Volley Alb hatte es schwer, die Bälle abzuwehren, kam aber trotzdem so weit, dass man im ersten Satz 20:16 führte. Was wie ein sicherer Satzerfolg aussah, wurde noch zu einem Krimi mit schlechtem Ausgang, weil das Heimteam nervös wurde und dem Gegner das Feld überließ. 24:26 hieß es am Ende.

Ein Deja ́vue im zweiten Satz, nur dass der noch mehr umkämpft war. 26:28 hieß es dieses Mal am Ende. Satz 3 ging dann wieder an die Gäste, nun etwas klarer 25:20.

 

Wie ausgewechselt spielte das Team nun gegen den SV Esslingen. Mutige Aufschläge setzten die Gäste gleich von Anfang an unter Druck, den Rest besorgte der nun sichere Block.Das Satzergebnis von 25:14 spricht eine klare Sprache.

Die Gastgeber blieben dran, hielten auch einen knapperen zweiten Satz durch und nahmen diesen 25:22 mit.

Erst in Satz 3 schlichen sich wieder Fehler ein, so dass die Esslinger aufkamen und verdientermaßen einen 25:21-Erfolg erreichten.

Dann aber lief die Angriffsmaschinerie wieder und führte zum Satzerfolg (25:18) und zu den ersehnten 3 Punkten.

Trainer Bekim Aliu warb für Geduld. „Was die Mannschaft kann, hat sie im zweiten Spiel gezeigt. Dass wir, wie im ersten Spiel, immer noch Einbrüche erleben, ist eine Frage der Erfahrung. Das wird.“

Team: Johannes Kamper, David Wörner, Felix Hehn, Sebastian Hitzler, Fabian Dietz, Ayke Rudolph, Torm Braun, Christoph Klein, David Suchanka, Julian Hautmann

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