Neue Halle brachte nicht den ersehnten Erfolg

Die SG Volley Alb  zieht in Dettingen mit 1:3 gegen Eningen den Kürzeren

Alles war für ein Fest gerüstet. Die neue Lindenhalle bot eine wunderbare Kulisse für das Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, den man als schlagbar eingestuft hatte. Die Volleyballgemeinde hatte sich versammelt, viele Zuschauer aus anderen Sportarten waren in die Halle gekommen, die Dettinger wollten ihr neues Prunkstück live sehen. Nur das Ergebnis spielte nicht mit. In diesem vorentscheidenden Match nahm der Gast von der Achalm die wichtigen  3 Punkte mit.

Trainer Hans-Jörg Bär konnte außer Libero Peter Fröscher  und Adam Peller alle derzeitig einsatzfähigen Spieler aufbieten. Er begann mit Johannes Kamper auf der Zuspielposition, Fabian Dietz und Ayke Rudolph in der Mitte und Ralph Klein sowie David Wörner auf Außen.  David Suchanka spielte auf der Diagonalposition, Sebastian Hitzler war für Peter Fröscher  als Libero aktiv.

1.Satz in einer Schwächeperiode verloren
Die Hausherren starteten mutig und druckvoll, Ralph Klein brachte mit mehreren Aktionen  sein Team 4:1 in Front. Dann schlichen sich die ersten Fehler ein, der Eninger Aufschlag  brachte die SG durcheinander. Trainer Bär nahm beim 5:7 die erste Auszeit, welche die Gastgeber nutzen konnten. David Wörner schaffte mit einem seiner wuchtigen Schläge den 8:8-Ausgleich. Danach waren die Punkte umkämpft, allerdings stets mit dem besseren Ende der routinierten Gäste, die unaufhaltsam davonzogen. Die Älbler vermochten es nicht, die Angriffe erfolgreich abzuschließen, blieben ein ums andere Mal am gegnerischen Block hängen und boten kaum Gegenwehr bei Eninger Angriffen. So war der 1.Satz eine sichere Beute für den Gast (25:19).

2.Satz lange Zeit offen
Suchanka eröffnete   Satz 2 mit einem schönen Angriff, die Älbler blieben dran und zogen mit raffinierten  Lobs 7:4 davon. Die Gäste mussten eine Auszeit nehmen, die große Wirkung zeigte.Mit dem nötigen Glück im Rücken drehten die Eninger das Ergebnis, zwangen die SG-Annahme zu Fehlern und kamen mühelos gegen den Block der Gastgeber durch. SG-Trainer Bär versuchte mit Rombout Hanschke auf der Zuspielposition neue Impulse zu setzen, was auch gelang. Die Älbler kamen bis auf einen Punkt heran und beim 17:18 sah es gut aus, man war wieder im Spiel. Unerklärlich, wie dann der 2.Satz doch noch verloren ging, und das mit 19:25 deutlich.

Erfolg in Satz 3 lässt hoffen
Nun musste der nächste Satz gewonnen werden, wollte man noch Punkte ergattern. Bär setzte wieder Kamper als Zuspieler ein und Volley Alb legte mächtig los. Wörner und Ralph Klein machten richtig Stimmung, die SG zog davon. 5:2, 6:3- klare Führungen also. Aber schnell war durch Annahmefehler und einen schlechten Aufbau der Gleichstand da. Bis zum 13:13 konnte kein Team davonziehen, immerhin waren die Gastgeber jetzt auch über die Mitte erfolgreich- ein gutes Mittel, wie Christoph Klein und Dietz zeigten. Die Gäste schwächelten und trotz eines kleinen Einbruchs konnten sich die Gastgeber den Satz verdient 25:22 holen.

Die SG geht leer aus
Es ging also doch etwas. In alter Aufstellung gingen die Einheimischen elanvoll in den 4.Satz. Wörner und Ralph Klein brachten mit kraftvollen Angriffen ihr Team 6:3 in Front. In dieser  Phase gelang es aber den Gästen, mit druckvollen Aufschlägen die SG-Annahme zu verunsichern. Eningen nutzte die Schwäche der Älbler gnadenlos. Beim Stand von 10:15 musste Libero Hitzler aufgeben und Felix Hehn nahm regelkonform seinen Platz ein. Er machte seine Sache sehr sicher. Noch einmal kamen die Gastgeber mit Dietz und Suchanka heran, allein der selten geblockte Eninger Diagonalangreifer vermasselte den Gastgebern die Party, indem er mehrmals hintereinander punktete. Eningen holte sich den Satz 25:18 und nahm 3 wichtige Punkte mit.

Schwierige Situation
Die SG Volley Alb hatte von diesem Spiel- auch bei dieser prächtigen Kulisse- mehr erwartet, denn Eningen hatte in der Spielserie bis dahin auch Schwächen gezeigt. Aber die Lücken, welche die abgegangenen Leistungsträger gerissen haben, konnten noch nicht geschlossen werden. Geduld und ein langer Atem sind angesagt, die Tabellensituation spricht eine klare Sprache. Hoffnung macht aber der Heimsieg gegen Remshalden und der Auswärtspunkt in Ludwigsburg, die  ja gezeigt haben, dass mehr geht als jetzt gezeigt.
SG: Kamper, Hanschke, Hitzler, R.Klein, Chr.Klein, Rudolph, Suchanka, Wörner, Hehn,Dietz

Zuschauer: 150

Kommentar verfassen