Deutliche Steigerung bringt noch nicht den Durchbruch

SG Volley Alb hält lange mit, geht aber beim 0:3  dennoch leer aus

Deutlich verbessert zeigte sich das junge Team der SG Volley Alb bei der dritten Mannschaft des Bundesligisten TV Rottenburg, die sich bis dahin in der Volksbank-Arena keine Blöße gegeben hatte.
Trainer Hans-Jörg Bär hatte sein Team nach einer deutlichen Ansprache gut eingestellt, was zu einem Traumstart hätte führen können. Die SG wollte dieses Mal vor allem durch das Aufschlagspiel Vorteile erlangen, aber es waren auch die zahlreichen Aufschlagfehler, die wohl am Ende ein besseres Ergebnis verhinderten.

Das Team startete in der bekannten Formation mit Johannes Kamper auf Zuspiel, Sebastian Hitzler auf der Liberoposition, den beiden Mittelblockern Christoph Klein und Fabian Dietz sowie den Außenangreifern David Wörner und Ralph Klein. Auf Diagonal spielte wieder der junge Suchanka.

Der erste Satz wurde von beiden Mannschaften mit hohem Risiko beim Aufschlag geführt. So war die Vorgabe von Trainer Hans-Jörg Bär und die Älbler konnten die Marschroute trotz mancher Fehler gut umsetzen. Es entwickelte sich ein gutes Spiel zweier angriffslustiger Mannschaften mit langen Ballwechseln und starken Angriffsaktionen. Bis zum Satzende war der erste Durchgang ausgeglichen, beim Stand von 23:23 hatten die Gäste die Chance auf den Matchpoint. Aber die Gastgeber waren die Glücklicheren und holten sich diesen wichtigen Satz 25:23.
Trainer Hans-Jörg Bär behielt  in Satz 2 die Anfangsaufstellung bei.
Dieser Durchgang bot ein ähnliches Bild wie der erste Satz, beide Teams lagen lange gleichauf. Nur die Aufschlagfehler mehrten sich bei den Älblern jetzt. Trotz zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen ließ sich das junge Team nicht aus der Ruhe bringen und kam mit einem bemerkenswerten Kampfgeist wieder heran. Es reichte am Ende aber nicht mehr, weil trotz eines guten Angriffsspiels die Fehlerrate stieg. Auffällig die vielen Aufschlagfehler, die zu einer Verunsicherung führten, und die kleinen Fehler, welche keine Konstanz erlaubten. Die Gastgeber zogen am Ende ohne bedrängt zu werden davon und nahmen auch Satz 2, dieses Mal deutlich, 25:17 mit.

Würde die Kraft für einen Satzerfolg reichen? Die SG Volley Alb hatte in den vorhergehenden Spielen gerade in diesem dritten Satz noch einmal loslegen können. In Rottenburg war aber die Luft ein wenig heraus, was dazu führte, dass die Überraschung ausblieb. Die Mannschaft erlaubte sich  wie in Satz 2 zu viele kleine Fehler, schaffte es nicht,Ruhe ins Spiel zu bringen und konnte den Gastgebern nicht mehr gefährlich werden. Auch dieser Satz ging 25:17 an die Gastgeber.

Obwohl es wieder eine Niederlage gegen einen Gegner mit einer ähnlichen Kragenweite gab, konnte Trainer Hans-Jörg Bär  mit der Entwicklung seines Teams insgesamt zufrieden sein. Der Auftritt zeigte eine Aufwärtstendenz, die Mut macht für die Rückrunde.
Ob das allerdings beim nächsten Heimspiel am Samstagabend gegen die  Überflieger aus Botnang reichen wird? Der nächste Gegner hat sich bisher nur einen einzigen Satz abnehmen lassen.

SG Volley Alb: Kamper, Hanschke, Hitzler, Wörner, Chr. und R.Klein, Suchanka, Dietz, Rudolph

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