C-Jugend qualifiziert sich für die BaWü-Liga

Eine Überraschung lieferte am vergangenen Samstag die C-Jugend männlich, indem sie sich für die BaWü-Liga qualifizierten und dabei den Bundesliganachwuchs aus Friedrichshafen aus der Liga warfen.

Die Vorzeichen standen allerdings alles andere als gut. Morgens meldete sich der erste Spieler krank, womit nur noch sechs Spieler verblieben. Darunter Zuspieler Tobias Blum, der durch eine Erkältung geschwächt war, aber im Turnierverlauf noch eine wichtige Rolle spielen sollte.

Die zweite Mannschaft des TV Rottenburg stand zu Beginn als erster Vorrundengegner auf der anderen Netzseite. Im Verlief des ersten Satzes liefen die VolleyÄlbler immer wieder einem Fünf-Punkte-Rückstand hinterher. Nervenstark zeigten sie sich am Ende des Satzes, der mit 28:26 an die Heidenheimer ging. Nach einem knapp verlorenen zweiten Satz entschied erneut Nervenstärke den dritten Satz zugunsten der VolleyÄlbler.
Es folgte eine deutliche 0:2-Niederlage gegen den VfB Ulm, wodurch als Vorrundenzweiter die direkte Qualifkation für die BaWü-Liga verpasst wurde.

Gegen den Zweiten (TSV Schmiden) und insbesondere im folgenden Spiel gegen den Dritten der anderen Vorrundengruppe (VfB Friedrichshafen) musste wegen des verlorenen Satzes gegen Rottenburg ein Sieg her. Und dieses Spiel hatte es in sich: einem sehr souveränen Satzgewinn zugunsten der VolleyÄlbler folgte ein ganz schwacher Satz. Doch mit letzter Kraft steigerten sie sich wieder im Entscheidungssatz. Einem 8:5-Vorsprung ließen die SGler eine Serie der Gegner zum 8:10 zu. Unter Druck gelang Luis Schmid mit einem Angriffspunkt die Unterbrechung der Serie. Bis zum 13:14 spielten nun beide Seiten ihre Stärken aus. Auf Seiten der VolleyÄlbler machten Elias Jester-Zürker im Doppelblock mit Blum dem Gegner die Türe zu. Blum „pflückte“ dabei den gegnerischen Außenangriff hoch aus der Luft, was die Häfler sichtlich beeindruckte. Ein zweiter direkter Blockpunkt von Blum folgte auf dem Fuße. Dennoch gelang es den Heidenheimern beim 15:14 nicht, den Sack zu zu machen. Nach einem gelungenen Angriff vom Außenangreifer Simon Grotz nach präzisem Zuspiel von Willi Fritze hatte die SG VolleyAlb erneut Matchball. Dorns Aufschlag konnten die Häfler nur über den Außenangriff aufbauen, wo Blum mal wieder im Block den direkten Punkt machte. Mit großem Jubel freuten sich die sechs erschöpften, aber überglücklichen VolleyÄlbler über die Qualifikation für die BaWü-Liga, wo die stärksten neun Mannschaften aus ganz Baden-Württemberg gegeneinander antreten werden.
Ganz nebenbei hat sich die Mannschaft zugleich für die Württembergische Meisterschaft qualifiziert, braucht also nicht mehr den Umweg über die Bezirksmeisterschaft gehen.

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