Oberliga-Volleyball: Dettinger lassen Belohnung liegen

Im sowohl letzten Spiel des Jahres als auch ersten Spiel der Rückrunde verpasst es die Mannschaft um Kapitän Kaiser trotz einer 14:11 im Tiebreak sich zu belohnen und verlieren zum fünften Mal mit 2:3 (-20, 22, 21, -20, -14).

Im letzten Spiel des aktuellen Kalenderjahres reisten die Volleyballer von der Ostalb zum Tabellennachbarn in die Barockstadt nach Ludwigsburg. Mit Ex-Libero Fennell als Coach und ohne Peller musste man sich mit ungewohnten und eingeschränkteren Umständen vertraut machen. So startete man mit Vogel und Kaiser auf der Diagonalachse, Gall und Klein auf den Außenpositionen sowie den üblichen Verdächtigen Dietz und Schwarz in der Mitte. Von Beginn an zeigten die Ludwigsburger, dass sie mit großen Ambitionen in die Rückrunde starten. Die stabile Annahme und gute Angriffsspiel stellte die Gäste aus Dettingen schnell vor Probleme, die einen deutlichen Rückstand zur Folge hatten. Durch eigene Schwächen in Angriff und Annahme konnte man nicht mit der konstanten Leistung der Ludwigsburger mithalten und musste sich mit 20:25 zum 0:1 geschlagen geben.

Im zweiten Durchgang startete, der im ersten Satz eingewechselte, Kamper für Vogel im Zuspiel. Durch eine stabilere Annahme und ein gutes Zuspiel konnte man nun mehr Druck im eigenen Angriffsspiel aufbauen, die Gastgeber stets etwas auf Abstand halten und mit 25:22 zum 1:1 ausgleichen.

Mit gleicher Aufstellung wie im Satz zuvor starteten die Dettinger Volleyballer gut in dritten Satz der Partie. Im eigenen Aufschlag, vorallem durch den stark aufsschlagenden Gall, konnte man zunehmend die bis dato sehr gute Annahme der Barockstädter unter Druck setzen und das eigene Spiel aus dem vorherigen Satz fortführen. Mit einem Spiel auf Augenhöhe, aber stets ein Stück voraus schafften es die Ostälber mit 25:21 und 2:1 den Spielstand zu drehen und in Führung zu gehen.

Der vierte Satz scheint das Spiegelbild des ersten zu sein. Durch gehäufte Eigenfehler und einigen Schwächephasen in der Annahme konnte man in diesem Satz den Gastgebern nicht folgen. Das Resultat dieses kleinen Einbruchs war der Satzverlust mit 20:25 und der sechste Tiebreak im elften Spiel.

Gestärkt durch das Erfolgserlebnis der Woche zuvor ging die Männer der SG Volley Alb mit breiter Brust in den Tiebreak. Von Anfang an konnten sie sich über 8:3 auf 14:11 absetzen und die ersten Matchbälle einfordern. Durch starke Aufschläge des Gegners und einiger unglücklichen Entscheidungen im eigenen Spiel konnte man diese drei Matchbälle nicht verwerten und musste sich erstaunlicher Weise mit 14:16 erneut im Tiebreak geschlagen geben.

Coach Fennell sieht diese Niederlage, in Anbetracht des Spielstandes von 14:11, als sehr bitter an, betont jedoch, dass Ludwigsburg ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Dennoch sieht er das Spiel als Fortschritt im eigenen Entwicklungsprozess an weniger unnötige Fehler zu produzieren und trotz Drucksituationen unbeschwert und frei aufspielen zu können.

Es spielten: Dietz, Fröscher, Gall, Kaiser, Kamper, Klein, Schwarz und Vogel.

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