Volleyball Oberliga: TSV Dettingen – ASV Botnang

Spitzenspiel in Heldenfingen

Der TSV Dettingen trifft auf den Ligafavoriten ASV Botnang

Am Samstag startet der TSV schon um 14 Uhr in Heldenfingen seine Mission “Ungeschlagen zum Nikolaus”. Die Mannschaft von Trainer Dennis Kunz hat in der Kliffhalle allerdings eine schwere Aufgabe zu lösen, da der ASV Botnang bisher nur eine knappe Niederlage gegen die SG MADS Ostalb zu Buche stehen hat und ansonsten sehr souverän alle Spiele der Oberliga gewinnen konnte.

Das Team von Coach Oliver Mestmacher war auch in den vergangenen Spielzeiten immer in der Spitzengruppe zu finden, aber in dieser Saison zeigt sich das Team aus dem Westen Stuttgarts deutlich gefestigter. Die eigenen Spieler haben sich weiter entwickelt und durch einen Neuzugang mit Zweitligaerfahrung gab es auch eine personelle Verstärkung. Der ASV hat sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt und steht dementsprechend schon ein wenig unter Zugzwang, um den Anschluss zu halten.

Die Heimmannschaft geht ungeschlagen und dementsprechend mit breiter Brust, aber ohne Druck in dieses Aufeinandertreffen. Das Team um Stephan Kaiser hat das eigene Spiel entsprechend den Vorstellungen des Trainers weiter entwickelt und kann nun beweisen, dass diese Spielweise auch unter Druck abgerufen werden kann. Personell gibt es nichts Neues, David Wörner ist bis Weihnachten im Urlaub, ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung. Daniel Schwarz und Sascha Fennell sind durch Blessuren weiterhin leicht angeschlagen, stehen aber zur Verfügung.

Die beiden Trainer sind freundschaftlich verbunden und so erwartet Kunz eine gute Atmosphäre zum Spitzenspiel. “Ich denke, die Zuschauer können ein Oberligaspiel auf hohem Niveau erleben, da beide Teams in der Lage sind, sehr attraktiven Volleyballsport zu bieten. Entscheidend wird sein, wer die bessere Tagesverfassung mitbringt und in der Lage ist, die kleinen Vorteile besser zu nutzen. Wir sind gut vorbereitet und wollen unsere weiße Weste verteidigen.”

Der TSV hofft trotz der ungewöhnlichen Aufschlagzeit auf eine breite Unterstützung. “Im Moment gibt es in der weiteren Region keinen besseren Volleyball zu sehen und es ist sicher für jeden interessant, sich diese Partie anzuschauen”, so wünscht sich Kunz auch durchaus Zuschauer, die bisher noch keinen Kontakt zum Volleyball hatten.

Kommentar verfassen