Ungeschlagener Meister in der Hinrunde

Vergangenen Samstag, MPG-Halle, Heidenheim. Der letzte Spieltag der Hinrunde für die Volleyballer der SG Volleyalb 1 stand an. Wieder einmal ein Derby gegen Herbrechtingen und ein schwieriges Spiel gegen Abtsgmünd. Zwar gibt der Pokalerfolg gegen den Bezirksligisten SG Geislingen/Eybach mit 3:1 Selbstvertrauen, doch kann das auch umgesetzt werden?

Zum Auftaktspiel an diesem Samstag stand Herbrechtingen auf der Platte. Oft genug hatte man bereits gegeneinander gespielt als „Nachbarn“ egal ob im Pokal oder in der Liga. Seit der B-Klasse ist diese Spielpaarung ein Garant für Stimmung in der Halle. Heute auch? Die SG begann mit Altenborg für den immer noch verletzten Kamper und Mayer für den noch leicht verletzten Peller. Auch wurden Simon Österreicher aus der Herren 3 als Libero wie auch Christoph Klein in der Mitte in den Kader bestellt um Erfahrung in einer höheren Liga zu sammeln sowie David Suchanka (Jugendspieler), der für das 2. Spiel gegen Abtsgmünd als Libero auflief um auch ihn auf die Aufgaben in der Aktiven Runde vor zu bereiten.

Zu Beginn lief man einem knappen 2 Punkte Rückstand hinter her, der durch eigene Aufschlagsfehler nicht minimiert werden konnte. Erst beim 8:8 gelang durch präzise Aufschläge von Altenborg die Wende. Man zog mit 12:8 vorbei. Da der Druck am Netz über alle Positionen konstant hoch blieb, und die Aufschläge mit Erfolg beim Gegner im Feld platziert wurden, machte man den Sack locker mit 25:20 zu.

Kann die Leistung in Durchgang Nummer 2 mitgenommen werden? Zwar war man fast überall am Netz überlegen, doch schaffte es der Gegnerische Hauptangreifer immer wieder kleine Lücken im Block zu finden. Der Aufschlag blieb jedoch konstant und man konnte einige Leichtsinnige Eigenfehler verkraften. Nach ca. der Hälfte des Satzes kam dann Kaiser für R. Klein und C. Klein für Rudolph in der Mitte. Weiterhin zeigte der Spielverlauf keine großen Überraschungen, starke Blockaktionen und schön heraus gespielte schnellangriffe warfen das Herbrechtinger Konzept aus der Bahn. So brachte man auch diesen Durchgang solide 25:18 nach Hause.

Im 3. Satz wurde es zu Beginn eng, da die Aufschlagsfehler sich häuften und am Netz doch so mach ein Ball zu einfach her geschenkt wurde. So spielte man gleich, bis zum 5:5. Nun aber richtig- so die Körpersprache der Volley Älbler. Man setzte sich vom 6:5 über ein 12:6 bis zum 25:17 Endstand doch recht deutlich ab. Der erste Schritt Richtung Hinrunden Meister war gemacht. Nun folgte Spiel Nummer 2

Im 2. Spiel kam dann wie oben bereits erwähnt David Suchanka als Libero für den bis dahin stark aufspielenden Simon Österreicher, der seine Sache mehr als gut gemacht hatte und die Annahme ein um das andere Mal solide verstärkt hatte. Der Erste Durchgang begann recht entspannt, man folgte dem Konzept aus Spiel Nummer 1. Variabel eingesetzte Angreifer und ein Block, der ein um das andere Mal zu packte machten einen leicht verschlafenen Start wett und so erspielte man sich den ersten Satzgewinn mit 25:20

Der zweite Satz begann dann deutlich aggressiver auf Seiten der SG mit Kaiser für R. Klein auf der Diagonalen Position. Man wollte nun nochmal alles zeigen, da es mit der Verfassung des leicht angeschlagenen Zuspielers Altenborg leider etwas begab ging. Also spielte man ohne großartige Einbrüche den Satz runter über 17:16 auf 19:17 und schließlich zum 25: 17 Endstand. Bei der SG lief es egal wer eingewechselt wurde, jeder im Kader konnte den anderen adäquat ersetzen.

So kam es zum hoffentlich letzten Satz des Spieltags. Die SG begann vielleicht etwas zu locker, weshalb man aus einer früher 1 Punkt Führung einem 2 Punkte Rückstand hinterher lief. Beim 12:14 kam R. Klein für Mayer auf Außen und Rudolph für C. Klein in der Mitte. Mit neuem Impuls von der Bank holte man zum 14:14 auf, zog auf 20:17 davon und Beendete den Satz 25:18.

Am Ende des Tages stehen 6 Punkte und eine Ungeschlagene Tabellenführung in der Hinrunde der SG. Zwar finden in diesem Jahr noch 2 Auswärtsspiele statt, doch zählen diese bereits zur Rückrunde aufgrund der kleinen Staffelgröße. Bereits Anfang Februar könnte dann der Aufstieg perfekt gemacht werden, nämlich zum ersten Spieltag im neuen Jahr gegen den „Nachbarn“ TSV Herbrechtingen. Voraussetzung dafür, bis dahin alle Spiele gewinnen, ein Ziel das hoffentlich erreicht wird, nach der bitter verpassten Relegation letzte Saison.

SG: Altenborg, Fastner, Kaiser, Mayer, Meta, Rudolph, C. Klein, R. Klein, Österreicher, Suchanka

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