U18 weiblich

U18w schließt die erste Saison mit zwei knappen Spielverlusten vorläufig ab

 

Was sich für Nihilisten auf den ersten Eindruck in der Überschrift wie eine Enttäuschung lesen mag, ist tatsächlich im besten Sinne als Erfolgsmeldung zu verstehen:

 

Nach zwei Spielzeiten mit einer U20w stieg man in die jetzt auslaufende Saison 2016/17 bei den „älteren“ Mädchen einvernehmlich wieder mit einer U18w frisch ein. Noch während der kurzen Vorbereitungszeit nach der Sommerpause, galt es rasch, die ersten Anfänge mit der Sechseraufstellung und dem Läufersystem inklusive Libero zu erlernen. Für die meisten doch noch recht jungen Mädels (hauptsächlich Jahrgang 2002) lediglich mit Spielerfahrung aus den Midi-Runden war das eine richtig große Aufgabe, die aber mit der Unterstützung aus unserer zweiten Damenmannschaft durch Lidia Peller in dieser Phase bravourös gelöst wurde.

 

Sophie Maier und Laura Hirschle, die schon mit der U20w unterwegs waren, sorgten bereits am ersten Spieltag für die wichtige Ruhe auf dem Spielfeld und so ließ sich sogar gleich ein unerwarteter Punktgewinn verzeichnen. Leider hatte Elli – unsere größte Mittelblockerin – Pech und fiel nach wenigen Ballwechseln wegen einer Sprunggelenksverletzung aus. Diese zeitweise Lücke konnten wir anschließend nur unvollständig schließen und alle waren froh, als sie wieder mit von der Partie sein konnte. Laura Ulbrich hat sich inzwischen wie erhofft zu einem flinken Libero entwickelt und Bibi und Alina haben immer mal wieder ihren „Aufschlaghammer“ ausgepackt. Greta füllt die Diagonalposition immer effektiver aus und unsere drei Mittelblockerinnen – nicht zuletzt Sara – dürfen sich allmählich auch als solche bezeichnen…..

 

Die allgemeine Spielgenauigkeit und aus der eigenen Annahme heraus unsere Außenangreifer wie z.B. Lena druckvoller einzusetzen, sind noch unsere größten Schwächen. Wenn wir die Ballsicherung und den Aufbau mit mehr Erfahrung und Routine verbessern, können wir gegen alle Mannschaften in unserer Staffel erfolgreich spielen.

 

Fazit:

Bereits in dieser ersten Saison ist mehr gelungen, als es zu Anfang erwartet werden konnte und so springt am Ende sehr wahrscheinlich einer der drei hart umkämpften Mittelfeldplätze in der Abschlusstabelle heraus. Das hängt aber teilweise von der Bewertung noch offener Begegnungen ab, die nicht planmäßig ausgetragen werden konnten, weil manche Mannschaften an Spieltagen kurzfristig keine sechs Spielerinnen aufstellen konnten – ein Schicksal, das wir glücklicherweise nicht teilen brauchen. Es ist eine Freude, die Mädchen in ihrer meist ausgelassenen Trainingsfröhlichkeit zu erleben. Uns tut es eher weh, dass wir ohne unsere Lindenhalle zu wenige Hallenzeiten haben, um auch wirklich regelmäßig zweimal in der Woche zusammen trainieren zu können.

 

Ausblick:

Teile dieser jungen Mannschaft werden jetzt im Anschluss nochmals in der U17w Midi-Runde antreten können und dort ihr Glück versuchen. Mal sehen, ob ihnen die jüngsten Erfahrungen eine Hilfe dabei sind.

 

Viel Glück!